Jede Woche ein neuer PEER-Cover Song

Jede Woche hauen wir jeweils 200 freie downloads eine Cover Version eines PEER Songs raus.

Peer Albumcover

Ab jetzt wöchentlich: Eine neue Coverversion von einem PEER-Song, von geschätzten Gästen und Freunden – bis ein ganzes “Wir sind undercover”-Album komplett ist. Den Anfang macht ClickClickDecker mit seiner Interpretation von “Schutzraum”. Limitiert auf 200 Stück zum kostenlosen Download.


Den Plan, ein Cover-Album im Stile von MikrofischsMonsters of the Universe aufzulegen, schwirrt schon mindestens seit der Record-Release-Party mit den tollen Gast-Versionen im Kopf herum. Der Dank, nun den Anstoß zur Umsetzung gegeben zu haben, gebührt ClickClickDecker, der quasi ungefragt eine eigene Version von “Schutzraum” aufgenommen hat. Er schrieb dazu: “das musste raus!”

Nun folgt hier also wöchentlich eine Cover-Version eines PEER-Songs, limitiert auf je 200 Mal als Download. Work in progress. Seid gespannt.

> über Peer

 

Neues Album von den Komplizen der Spielregeln!

Jetzt geht die Geschichte der Komplizen der Spielregeln mit ihrem zweiten Album "Lieder vom Rio d`Oro" weiter. Zusammen mit ihrem Produzenten Hannes Jaeckl (Ampersand, Sans Secours) entwickelten sie ein komplexes Gefüge aus 13 neuen Stücken, zusammengefügt zu einem Gleichnis an der Kante zwischen Klarheit und Unschärfe: den Rio d’Oro, den Fluss aus Gold.

Komplizen Rio Doro Albumcover

hören & kaufen

Schwer haben sie sich getan, die KritikerInnen, die im Sommer 2009 das Debütalbum „Es wird nur noch geatmet“ der Kölner Band Komplizen der Spielregeln vorgesetzt bekamen. Das war aber auch vorhersehbar und ist mehr als verständlich, schließlich bestand das Album objektiv betrachtet aus etwas ganz anderem als reiner Stangenware. Von „wundervoll unbeliebten Texten“ war die Rede. Musikalische Vergleiche wie Sonic Youth und June of 44 wurden genauso bemüht wie Brüllen, Kolossale Jugend, diegoldenen Zitronen und – immer wieder – die frühen Blumfeld. Allen Rezensenten gemein waren Fragezeichen: Was meint der Autor wohl mit diesen Texten? Aber auch, überdeutlich spürbar: Faszination ob dieses unerhörten deutschsprachigen Indie-Rock.

Jetzt geht die Geschichte der Komplizen der Spielregeln mit ihrem zweiten Album„Lieder vom Rio d`Oro“ weiter. Zusammen mit ihrem Produzenten Hannes Jaeckl(Ampersand, Sans Secours) entwickelten sie ein komplexes Gefüge aus 13 neuen Stücken, zusammengefügt zu einem Gleichnis an der Kante zwischen Klarheit und Unschärfe: den Rio d’Oro, den Fluss aus Gold. Zu den Untiefen des Flusses gehören permanentes Gemache („Machen“), nervig hysterische Fratzen („Aufmerksamkeit“), tanzbare Ahnungslosigkeit als einzigen Bestimmungsort („Sonstiges“), bis hin zu lächerlichen Zielvorgaben („Ziel“). Der Fluss aus Gold versinnbildlicht für die einen politische, für die anderen existenzielle Motive, aus dem Blickwinkel der Band aber vor allem eines: Eine Besinnungslosigkeit, die sich auch in der Sprache des „Rio d´Oro“ entlädt. Wieder sind da Texte, die so viele Deutungsmuster und so viel Verunsicherung streuen, wie es höchstens Kristof Schreuf in seinen jungen Jahren vermochte. Überall Fragezeichen, wir sind wie schon beim Debüt wieder mittendrin.

Musikalisch spiegeln die „Lieder vom Rio d’Oro“ dagegen Mut zur Eindeutigkeit, zur Intimität sowie zum Exzess. Flusslandschaften werden entworfen, gleich einem Soundtrack, in denen die Texte von Tobias Ortmanns stattfinden. Die Steigerungen und Brüche innerhalb der Songs sind wohl platziert. Geblieben sind störrisch-noisige Gitarren-Miniaturen, verhackstückte Rhythmen und ein dunkles Grollen aus Feedback und Electronics.

„Rio d’Oro“ ist ein Statement, aber kein Manifest. Die Platte ist musikalisch dringlicher als ihr Vorgänger, sie transportiert die viel beschworene Live-Energie der Komplizen erstmals ohne Reibungsverluste in die Wohnstuben. Mit einem Sound, der in seiner epischen Breite den Widerstand sucht und die Intimität findet. Das Album ist ein Kunstwerk, das auch rockt. Was man daraus macht, ist mehr denn je jedem Einzelnen überlassen.

Sicher ist: Stangenware gibt es von dieser Band auch dieses Mal nicht. Stattdessen unterstreicht sie ihre Ausnahmestellung unter den Noise- und Indie-Bands des Landes.

Christian Steinbrink, Januar 2011

> über Komplizen der Spielregeln

 

2011: PEER schenken euch einen Song

eder wird seine eigene Version gefunden haben, Silvester zu verbringen: ob mit David Hasselhoff am Brandenburger Tor, mit Kopfweh machenden Böllern, bei Dinner For One oder gar mit Merkels Neujahrworten – die Band PEER und Sitzer wünschen euch allen ein verdammt steiles und tolles Jahr 2011!

Peer Albumcover

Gleichzeitig bedanken sich PEER bei euch allen für ein grandioses Jahr: "Platte rausgebracht, Konzerte gespielt, Videos gedreht, Gespräche geführt, Menschen kennengelernt – was will man mehr? Und ohne euch wäre das ja alles nur der halbe Spaß gewesen. Oder auch nur ein Viertel. Und deshalb gibt es hier und heute – am ersten Tag des neuen Jahres – einen unveröffentlichten Song als kleines Dankeschön. Nur für euch und mit viel Liebe gebacken. “Berühmter Roter Mantel” heisst das gute Stück und soll euch die Tage bis zum Wiedersehen mit eurer neuen Lieblingsband versüßen. In Kürze machen wir dann nämlich direkt weiter mit Touren, der großen “Du bist PEER”-Aktion und diversen anderen Tricks, um euch und uns das Leben noch ein bisschen bunter zu machen. Denn so sind wir.

In diesem Sinne: bleibt so, verscheucht den Kater, trinkt einen auf uns mit und zieht euch den Song rein. Wir sehen uns dann auf der einen oder anderen Bühne, zum Beispiel am 27. Januar im Festsaal Kreuzberg zu Berlin mit Herrenmagazin?"

> über Peer